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<pre>In dieser Saison ließ der Aufschwung in Leverkusen derart lange auf sich warten, dass selbst so mancher Beteiligter bereits den Glauben an eine bevorstehende Wende verlor: Die beiden Siege gegen Frankfurt und Augsburg setzten nun aber doch noch die Aufholjagd in Gang.  <p> Video: 130 Jahre Hamburger SV – die Vereins-Historie des HSV im Schnelldurchlauf. (Quelle: Youtube/HSV)  <p>  Kümmerliche fünf Saisontreffer müssen geradezu zu der Schlussfolgerung führen, dass das enttäuschende Abschneiden auf einen veritablen Systemfehler zurückzuführen ist. <p> Hatten sich die Borussen mit zehn Zählern nach fünf Runden noch im Soll befunden, wurde das Team inzwischen ein paar Plätze nach unten durchgereicht — ausnahmsweise ist das Abrutschen in diesem Falle aber nicht nur auf das seit langem zu beklagende Schwächeln in der Fremde zurückzuführen. <p>  Angesichts nur noch 18 einsatzfähiger etatmäßiger Profis bekommen die Bayern schon im Falle eines weiteren Ausfalls nicht einmal mehr sämtliche Zeilen im Aufstellungsbogen gefüllt.  </pre>


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<pre>Selbst nach der ersehnten Sommerpause wird die Frankfurter Eintracht noch immer nicht mit dem mittlerweile weit fortgeschrittenen Kalenderjahr warm: Nach zwei torlosen Auftritten droht der schlechteste Bundesligist des Frühjahrs nun auch im Borussia-Park auf verlorenem Posten zu stehen.  <p> Leipzig-Coach Ralph Hasenhüttl (50): „Ich wollte Lookman eigentlich wieder austauschen, weil er nur ausgerutscht ist. Das war schon im Training so. Aber er hat nur ein Paar Schuhe aus England mitgebracht und sich geweigert, die auszuziehen.“  <p>  Auch Trainer Domenico Tedesco gratulierte dem Gegner: „Das war ein hochverdienter Sieg. Alles, was wir uns vorgenommen hatten, hat der HSV umgesetzt.“ <p> Dank des knappen 1:0-Erfolgs kletterte das VW-Team in der Tabelle auf Platz sechs — einem Rang für die Europa League. <p>  Damit dürfte zugleich auch die Marschrichtung für das anstehende Derby in der BayArena vorgezeichnet sein: In Leverkusen braucht es erneut einen vollen Dreier, um sich für das abschließende Heimspiel gegen Mainz mit einem Matchball auszustatten.  </pre> 


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<pre> Auf die fast ebenso maue Heim-Bilanz der Werkskicker ist es aber unter anderem zurückzuführen, dass wir bezüglich eines Auswärtssieges in Leverkusen trotzdem guter Dinge sind: Noch entscheidender fällt jedoch zweifelsohne der katastrophale Trend der Gastgeber ins Gewicht.  <p> Aus Sicht der gedemütigten Fohlen hat die erlittene 1:6-Schmach durchaus das Potential, an den bislang als selbstverständlich erachteten Grundfesten der Mannschaft zu rütteln: Der zuletzt stolz berichtete „Lauf“ täuschte offenbar über das tatsächliche Leistungsvermögen der Gäste hinweg.  <p>  Der Aufsteiger geht aus Sicht der Buchmacher ganz klar als Favorit in die Partie gegen die — möglicherweise müden — Europa League-Fighter aus Mainz. <p>  Namentlich in personeller Hinsicht verdichten sich jedoch die Vorzeichen, dass RB in den nächsten Runden noch einige Einladungen an die lauernden Teams aus Dortmund, Frankfurt & Co. aussprechen wird: Vor allem der langfristig fehlende Poulsen dürfte nicht so ohne weiteres zu ersetzen sein. <p>  Ob es die nächsten schon am Samstag in Leverkusen geben wird? Denkbar wäre es.  </pre>


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<pre> Zwei der drei Heimniederlagen kassierten die Breisgauer gegen die zwei besten Auswärtsteams der bisherigen Saison – gegen RB Leipzig (1:4) und Bayern München (1:2).  <p> Mehr als die Hälfte davon verschlangen die beiden „Königstransfer“ Jean-Kevin Augustin (PSG) und Bruma (Galatasaray). Doch auch für Salzburg-Profi Konrad Laimer und Yvon Mvogo von den Young Boys Bern mussten einige Millionen locker gemacht werden.   <p> Quoten Stand vom 08.02.2019, 11:27 Uhr. Angaben ohne Gewähr. Die Quoten unterliegen laufenden Anpassungen und können sich mittlerweile geändert haben. <p>  Dieser Zustand könnte noch eine Weile andauern, denn am 9. Spieltag müssen die kriselnden Knappen bei RB Leipzig antreten. Die „Rasenballer“ befinden sich momentan in sehr guter Verfassung.  <p> Zu Beginn der zweiten Saisonhälfte haben die Rasenballer jedoch zunächst einmal auch weiterhin die altbekannten Störfaktoren zu beklagen: So wird der Kampf um eine Top-4-Platzierung fortan von der nunmehr zu schulternden Teilnahme an der Europa League gestört.  </pre>


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<pre> Erschwerend kommt nun die Tatsache hinzu, dass sich beim 0:0-Unentschieden am vergangenen Samstag gegen die Freiburger die etatmäßige Nummer eins im Sturm, Adam Szalai, verletzt hat.  <p> Nach drei der letzten vier daheim ausgetragenen Pflichtspielen von RB Leipzig wurden nach 90 Minuten exakte fünf Treffer gezählt.  <p>  Die Sachsen haben im Rennen um den Europapokal zuletzt an Boden verloren. Allerdings konnte der BVB die Gunst der Stunde nicht nutzen und hat die Gelegenheit verpasst, den zweiten Tabellenplatz abzusichern. Dabei wären gegen Augsburg mehr als genug Chancen vorhanden gewesen. <p>  Ernüchternd. Dabei wurde auf Schalke vor ein paar Wochen noch von Rang 3 und der direkten Qualifikation sowie sogar vom Titelgewinn in der Europa League schwadroniert. Vom dritten Tabellenplatz trennen sie derzeit vier Punkte, der Traum Europa League ist mittlerweile geplatzt.  <p> Leipzig-Angreifer Yussuf Poulsen sagte: „Der erste Durchgang war gut, wir haben fast keine Torchancen zugelassen und selbst viele herausgespielt. In der zweiten Hälfte hat hinten alles ein wenig gewackelt.“  </pre>


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